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Gegen Internetkriminalität lässt sich etwas machen

Moderne EDV ist aus dem Alltag von Sanitätsfachhäusern nicht mehr wegzudenken. Ob Warenwirtschaftssystem im Computer, Scanner an der Kasse, Online-Shops oder 3D-Scan-Technologie für die Herstellung von Einlagen: Nahezu der gesamte Arbeitsalltag basiert auf einer funktionierenden Computertechnologie. Das macht Sanitätsfachhäuser – wie praktisch alle anderen Unternehmen auch – davon abhängig, dass Geräte und Programme zur Datenverarbeitung auch wirklich funktionieren. Genau diese Abhängigkeit machen sich Cyber-Kriminelle zunutze.

Kriminalität im Internet hat viele Gesichter, das Spektrum reicht von illegalen Waffengeschäften bis zu Hassreden in sozialen Netzwerken. Betriebe wie Sanitätshäuser werden aber vor allem durch Hackerangriffe und Schadprogramme gefährdet. Eine 2019 durchgeführte Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom kommt zu dem Ergebnis, dass Computerkriminalität die Unternehmen in Deutschland pro Jahr 102,9 Milliarden Euro kostet. Dreiviertel aller befragten Firmen gaben an, in den vergangenen zwei Jahren attackiert worden zu sein. Da beispielsweise Erpressungstrojaner breit gestreut werden, ist potenziell jeder, der das Internet nutzt, gefährdet – die Gefahr betrifft also nicht nur Großunternehmen. Die Ransomware WannaCry etwa, die im Frühjahr 2017 freigesetzt wurde, infizierte rund 250.000 Computer in 150 Ländern.

Um sich vor den finanziellen Folgen solcher Angriffe zu schützen, bietet PharmAssec für Sanitätsfachhäuser einen zusätzlichen Baustein „Cyber-Risiko“ an. Mit diesem Zusatzmodul erhalten Sanitätshäuser einen umfassenden Schutz vor Cyberrisiken. Die Versicherungssumme kann je nach Bedarf zwischen 125.000 Euro bis zu einer Million Euro festgelegt werden.

Informationen für Sanitätsfachhäuser

Cyber Risiko

Mit PharmAssec zur Cyber-Sicherheit

„Unser Betrieb ist zu klein, um für Cyberkriminelle interessant zu sein.“ Wer so denkt, wiegt sich in falscher Sicherheit. Denn Angriffe aus dem Internet werden oft nicht zielgerichtet durchgeführt, sondern breit gestreut. Das gilt beispielsweise für die bereits erwähnten Erpressungstrojaner, wie etwa das 2017 freigesetzte Schadprogramm WannaCry, das in rund 150 Ländern an die 250.000 Computer befallen hat. Und es wird immer neue Malware freigesetzt.  Auch wenn andere Erpressungsprogramme nicht diese extreme Reichweite hatten, so verursachten Angriffe mit Schadprogrammen wie Petya, Locky – das Programm hat in Deutschland an einem einzigen Tag 17.000 Rechner befallen – oder Tesla X3-Cryptovirus zum Teil große Schäden. Die Reederei A. P. Moller-Maersk und der Logistiker TNT Express erlitten durch Cyber-Attacken jeweils einen Schaden von rund 300 Millionen US-Dollar. Weitere namhafte Opfer solcher Angriffe waren die Deutsche Bahn und Schenker, Beiersdorf, Renault, Nissan sowie viele weitere Unternehmen und Organisationen weltweit.

Es sind aber nicht nur Erpressungsprogramme, die zur Gefahr werden: Im Herbst 2019 etwa warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einem Schadprogramm mit dem Namen Emotet. Dieses Programm soll auf infizierte Rechner weitere Malware – etwa um Angriffe auf Online-Banking durchzuführen, aber auch Ransomware – installieren. Verbreitet wird Emotet über E-Mails.

Darüber hinaus kommt es auch immer wieder zu Angriffen, die Internetseiten und Online-Shops stilllegen, indem die betroffenen Seiten durch massenhafte Anfragen überlastet werden. Und selbst gezielte Hackerangriffe sind bei kleinen Betrieben möglich, wie das Beispiel einer Münchner Apotheke zeigte, deren Monitore im Schaufensterbereich gehackt wurden. Dass die Angreifer auf den Bildschirmen der Apotheke einen Pornofilm zeigten, kann man noch als Streich durchgehen lassen, doch bei der Attacke wurde auch die digitale Infrastruktur beschädigt. Und spätestens an diesem Punkt hört der Spaß auf.

Cyber-Attacken können teuer werden

Mit welchen Kosten im Falle einer Cyber-Erpressung gerechnet werden muss, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Beispiel von Apotheken durchgerechnet. In dem angenommenen Szenario, das von einem Angriff mit einer Erpressungssoftware ausgeht, wird vom Opfer kein Lösegeld gezahlt, sondern die Polizei informiert. Ein IT-Spezialist macht die Schwachstellen ausfindig und beseitigt diese. Zudem muss neue Software installiert und Sicherungskopien müssen erstellt werden. Für diese Arbeiten der IT-Forensik werden 5000 Euro veranschlagt. Der GDV geht darüber hinaus bei einer fünftägigen Betriebsunterbrechung von 12.500 Euro Verlust aus. Weitere 1000 Euro werden für die Krisenkommunikation veranschlagt, weil örtliche Medien und Kunden über den Cyber-Angriff und seine Folgen informiert werden müssen. Das ergibt zusammengerechnet 18.500 Euro.

Nicht quantifizierbar sind zudem die Einbußen, die durch den etwaigen Verlust von Stammkunden verursacht werden. Schließlich müssen auch noch die Bestimmungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) beachtet werden. Kommt es zu Datenschutzverletzungen sind hohe Strafzahlungen möglich. Im schlimmsten Fall können Strafen bis zu einer Höhe von vier Prozent des Jahresumsatzes verhängt werden.

Angesichts dieser Risikolage ist die Herstellung einer umfassenden Cyber-Sicherheit eine unabdingbare Aufgabe für Inhaber und Inhaberinnen von Sanitätshäusern. Dazu gehört selbstverständlich, dass die IT durch Sicherheitsprogramme – v. a. Anti-Virensoftware und Firewall – geschützt wird. Außerdem sollten auch alle verwendeten Programme immer aktuell gehalten werden, damit etwaige Sicherheitslücken schnellstmöglich geschlossen werden. Doch alle diese notwendigen Vorsichtsmaßnahmen können keine hundertprozentige Sicherheit garantieren. Deshalb ist eine Cyberrisk-Absicherung so wichtig. PharmAssec bietet als Zusatzbaustein für die Allrisk-Police einen umfassenden Schutz vor Cyberrisiken. Die Versicherungssumme kann je nach Bedarf zwischen 125.000 Euro bis zu einer Million Euro festgelegt werden.

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Cyber-Versicherung für Sanitätsfachhäuser

Ein umfassender Cyber-Schutz ist bei PharmAssec als Zusatzpaket erhältlich. Die Versicherungssumme kann bedarfsgerecht angepasst werden. Konkret sind folgende Versicherungssummen abschließbar:

  • 125.000 Euro,
  • 250.000 Euro,
  • 500.000 Euro,
  • 1 Mio. Euro.

Die Berechnung der Beiträge ist gewohnt diskret. Entscheidend ist – wie bei der Grunddeckung – die Anzahl der Mitarbeiter.